Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
ARBEITSKREIS MUSIK

   

Wertungs- und Kritikspiel 
 

Bedingungen, Ziele und Durchführung
von Kritik- und Wertungsspielen in Stichworten

Teilnahmebedingung
Musikzug des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg
Richtlinien für Musikzüge im DFV
Rahmenordnung für Wertungsspiele der Musikzüge im DFV
Teilnahme an der Siegerehrung und dem Massenchor

Ziele
Prüfung der musikalischen Reife
Halten bzw. Verbessern des Leistungsniveaus
Tipps und Anregungen zur Fehlervermeidung
Erziehungsmittel zur musikalischen Bestleistung

Durchführung
3 Schwierigkeitsstufen : Unterstufe, Mittel- und Oberstufe

Bühnenspiel : 2 Musikstücke gleicher Schwierigkeitsstufe
Bewertungskriterien sind :

Intonation, Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik und Klangausgleich, Tonkultur, Phrasierung und Artikulation sowie Gesamteindruck.

Straßenspiel : 1 Musikstück, Einstufung egal
Bewertung nach musikalischer und formaler Ausführung wie :
Marschtempo, Rhythmik und Zusammenspiel, Intonation und Dynamik, Aufstellung, Zeichengebung, Bewegungsablauf, Führung, Marschordnung, Anmarschieren, Gleichschritt, Übernahme der Instrumente, Musikvortrag, Schwenkung, Abreißen, Abnehmen der Instrumente, Halten

Selbstauswahl der Musikstücke aus der Selbstauswahlliste BDMV

Es entscheidet die Punktaddition über die Einstufung in den Bronze-, Silber- oder Goldmedaillenrang.

Bedingungen, Ziele und Durchführung von /span>
Kritik- und Wertungsspielen
( Ausführliche Darstellung )

Am Wertungsspiel des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg können nur die dem Verband angehörenden musiktreibenden Züge der Feuerwehren entsprechend den Richtlinien für die Feuerwehrmusik im DFV teilnehmen.

Das Wertungsspiel soll allen jugendlichen und erwachsenen Musizierenden in den Feuerwehren Gelegenheit geben, ihre musikalische Reife von einer fachlich berufenen Jury ( Wertungsrichter ) prüfen zu lassen. Durch kritische Beurteilung und sachliche Beratung, in einem Gespräch mit dem Wertungsgericht unmittelbar nach dem Bühnenvortrag, soll den teilnehmenden Zügen geholfen werden, ihr Leistungsniveau zu halten und möglichst noch zu verbessern. Durch eine schriftliche Kritik, die vom Wertungsgericht natürlich erst ausgearbeitet werden muss, wird dem Teilnehmerzug im Detail zu jedem Vortragsstück die Stellungnahme der Fachjury mitgeteilt. Ob Ausdrucksweise des Vortrages, oder die Dynamik einzelner Stellen des vorgetragenen   Musikstücks, selbst die Beurteilung des Dirigenten sind Themen einer solchen Kritik. Durch Tipps und Anregungen wird dem Zug Gelegenheit gegeben, die aufgezeigten Fehler in den nächsten Proben abzustellen.

Das Wertungsspiel soll deshalb von allen Übungsleitern, Dirigenten und Stabführern als eines der wichtigsten Erziehungsmittel zu musikalischer Bestleistung angestrebt und gefördert werden. Es stellt eine Bestätigung der Schulungsarbeit dar.

Es kann in drei Stufen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden :
Unterstufe, Mittel- und Oberstufe.


Die Vortragsstücke sind in einer Liste der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ( BDMV)  eingestuft. Jeder teilnehmende Zug kann, seiner Leistung entsprechend, seine Vortragsstücke aus dieser Liste auswählen und somit seine Schwierigkeitsstufe selbst bestimmen.

Dem Wertungsgericht wird jeder Musikvortrag nach einem Punktesystem in sechs Kriterien bewertet :

Intonation
Rhythmik und Zusammenspiel
Dynamik und Klangausgleich
Tonkultur
Phrasierung und Artikulation
Gesamteindruck

Nach dieser Bewertungsvorgabe erfolgt die Beurteilung der Vorträge durch das Wertungsgericht. Anschließend entscheidet die Punktaddition über die Einstufung in den Bronze-, Silber- oder Goldmedaillenrang.

Joachim Wörz
28. 03. 1999
Landeswertungsspiel 2003 in Ulm
Bundeswertungsspiel 2005 in Alsfeld
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