Noch vor den Sommerferien trafen sich 18 Ausbilder aus den Reihen der Feuerwehrmusiker
für zwei Tage an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, um sich Gedanken
über die Inhalte bei den D-Lehrgängen zu machen. Nachdem die Vorgaben
in der Musiktheorie schon durch die BDMV im Groben geregelt sind, wurde der
Schwerpunkt auf die Instrumentenpraxis gelegt. Aufgeteilt in die Fachgruppen
Spielmannsflöten, Schlagwerk, Blechblasinstrumente, Holzblasinstrumente
und Musiktheorie, konnte zielgerichtet und in kurzer Zeit ein beachtliches
Ergebnis erreicht werden. Während sich eine Gruppe mit den künftigen
Prüfungsbogen auseinander setzte, erarbeiteten die anderen Gruppen die
instrumentenspezifischen Vorgaben. Schon beim Zwischenabgleich am Ende des
ersten Tages zeigte sich, dass alle auf ein gleiches Anforderungsniveau zuarbeiteten.
Durch die gute Arbeit des Vortages konnte am zweiten Tag noch auf ergänzende
Themen eingegangen werden. So wurde außer den Instrumentalanforderungen
noch Stundenplanentwürfe erarbeitet und eine Literaturauswahl für
die Pflichtstücke getroffen. Als Endergebnis stand eine komplette Auflistung
künftiger Vorgaben für die Lehrgänge
D1, D2 und D3 der Instrumentalmusik innerhalb des Landesfeuerwehrverbandes
(siehe „Die wichtigsten Änderungen“). Nur durch die gute Zusammenarbeit
eines insgesamt harmonischen Teams, konnte das beachtliche Ergebnis erreicht
werden.
Nachtrag:
In einer Sitzung des AK-Musik im September wurde das von Landesausbildungsleiter
Wilfried Schmid zusammengefasste Ergebnis bestätigt. Die neuen Vorgaben
werden an den diesjährigen Bezirksversammlungen vorgestellt und zum 1.
Januar 2006 gültig.
Als Grundlage für eine evtl. Zusammenarbeit mit anderen Musikverbänden
des Landes, wurde die Ausarbeitung auch bei der Arbeitsgemeinschaft für
Spielleutemusik in Baden-Württemberg zur Übernahme angeboten.
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