Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
Arbeitskreis Musik
 
Bezirksseminar für Feuerwehrmusiker in Schopfloch

Anfang November wurde erneut ein Bezirksseminar im Regierungsbezirk Stuttgart veranstaltet. Von Freitag bis Sonntag nachmittag lag der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Erlernen neuer Musikstücke. Der Rems-Murr-Kreis hatte die Organisation übernommen und sicherte mit seinen Teilnehmern auch die Durchführung des Seminars, da sich sonst nur noch zwei Züge angemeldet hatten.

Die Bläser wurden bei Bezirksstabführer Michael Leutenecker weiter gebildet, Adrian Wibel (Remseck) kümmerte sich um die Schlagwerker und Brigitte Bubser (Leinfelden-Echterdingen) sorgte bei den Flöten für den guten Ton.

Der Kommandant und der Jugendfeuerwehrwart der FF Schopfloch hatten sich freundlicherweise um ausreichend große Übungsräume gekümmert, so dass die Proben in der benachbarten Grundschule stattfinden konnten. Auf dem Programm standen am Freitag abend zur Einstimmung vor allem Märsche, die bei den meisten Zügen bereits im Repertoire waren. Mit dem „Marburger“ wurde ein weiteres Referenzstück des LFV aufgelegt. Alle Musikerinnen und Musiker, die in einem Altersspektrum von 10 bis 60 Jahren zusammen spielten, waren mit Begeisterung dabei, in den Registerproben am Samstag Feinheiten zu erarbeiten und sich in weitere Musikstücke einzufinden. Die gute Stimmung wurde sicherlich auch durch das rustikale Haus hervorgerufen, bei dem wie in guten alten Zeiten mit zwei Öfen geheizt werden musste, was dem Aufenthalt das gewisse Etwas und Charme verlieh. Durch die Selbstverpflegung mit den damit verbundenen Küchendiensten kam man immer wieder ins Gespräch mit Musikern der anderen Züge und knüpfte Kontakte.

Am Sonntag morgen folgte noch eine Generalprobe, bevor es dann zum Platzkonzert vor dem Schopflocher Rathaus ging, wo die Gruppe bereits von zahlreichen Zuschauern erwartet wurde, hatte doch die Feuerwehr und auch der Pfarrer den Auftritt im örtlichen Mitteilungsblatt angekündigt.

In der Abschlussbesprechung waren die Teilnehmer voll des Lobes, sowohl von der musikalischen Arbeit her als auch vom kameradschaftlichen Zusammenleben.

Für viele war es die erste Teilnahme überhaupt an einem Fortbildungsseminar und es kam der Wunsch nach einer Wiederholung zum Ausdruck, bei der dann vielleicht wieder viele „Neulinge“ dabei sind.

Ingrid Sonnleitner
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